Warum eine Morgenroutine für einen entspannten Alltag wichtig ist

In meinem Leben mit zwei Kindern ist es äußerst hilfreich für unseren Alltag, wenn ich entspannt und ausgeglichen bin. Das gelingt mir natürlich nicht immer. Und wenn ich merke, dass ich zunehmend gestresst und genervt werde, frage ich mich, was vielleicht anders läuft als sonst.

Als ich mich dies das letzte Mal gefragt habe, konnte ich feststellen, dass meine Morgenroutine völlig durcheinander gekommen war. Die Aufstehzeiten waren unterschiedlich, der Ablauf war durcheinander und ich nahm mir weniger Zeit für mich.

Und da fiel mir wieder einmal auf, wie wichtig Routinen, feste Abläufe, Zeit für mich und ein ruhiger sowie positiver Start in den Tag für mich sind.

Wenn ich meine Morgenroutine regelmäßig einhalte, bin ich ausgeglichener, positiver und entspannter. Ich freue mich dann auf das Aufstehen und den Morgen, weil es mir gut tut.

Gleichzeitig ist mir bewusst, dass es vor allem für Mütter eine große Herausforderung ist, eine Morgenroutine zu entwickeln. Die Möglichkeiten, sich schon am Morgen etwas Gutes zu tun, hängen vom Alter der Kinder, Schlafgewohnheiten, usw. ab. In bestimmten Phasen sind bestimmte Dinge schlichtweg nicht umsetzbar.

Trotzdem sollten wir versuchen, auch in diesen Zeiten positiv in den Tag zu starten. Das kann z.B. bedeuten, nach dem Aufwachen die Augen noch geschlossen zu halten und bewusst ein paar Atemzüge zu machen und den Tag zu begrüßen. Du kannst auch mit geschlossenen Augen überlegen, wofür du dankbar bist und was du dir für den kommenden Tag wünschst. Wenn das direkt nach dem Aufwachen nicht möglich ist, findet sich vielleicht ein Moment beim Füttern des Kindes oder beim Duschen.

Da meine Kinder bereits älter sind und wir einen zuverlässigen Rhythmus haben, möchte ich an dieser Stelle meine ganz persönliche Morgenroutine mit dir teilen:

  • Mein Wecker klingelt jeden Werktag um 5.30 Uhr.
  • Ich trinke 0,75 ml warmes Zitronenwasser.
  • Ich bereite mir einen Tee vor.
  • Ich mache mir Meditationsmusik an und nehme mir ein Tagebuch zur Hand.
  • Ich notiere, wofür ich dankbar bin und wie mein Tag werden soll.
  • Je nach Laune meditiere ich 10 Minuten oder mache Yoga.
  • Anschließend nehme ich mir genügend Zeit, um mich im Bad für den Tag vorzubereiten.
  • Ich höre meine Lieblingsmusik.
  • Ich trinke meinen vorbereiteten Tee.

Und dann wecke ich die Kinder. 🙂

Diese Routine hat sich im Laufe der letzten Jahre entwickelt und sich für mich sehr bewährt.

Ich denke, dass jedoch bereits ein paar bewusste Minuten am Morgen einen Unterschied machen, wie der Tag beginnt und dann auch weitergeht. Denn wenn der Tag mit positiver Energie startet, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er auch entsprechend positiv verläuft.

Wenn auch du für mehr Entspannung und eine positive Stimmung in deinem Alltag sorgen möchtest, unterstütze ich dich in meinem Coaching gerne dabei, dies in deinen Alltag zu integrieren.

Wie sieht dein Morgen aus? Hast du eine Morgenroutine? Schreibe es gerne in den Kommentar.

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