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Warum es wichtig ist, dass du deine Gefühle (wieder) fühlst

Noch vor einigen Jahren war es meine Strategie, mich weitgehend von meinen Gefühlen abzuschneiden. Im Grunde habe ich im Familienalltag überwiegend funktioniert und alles klaglos gemanagt.

Es kam mit der Zeit aber immer öfter vor, dass ich bei Kleinigkeiten völlig überreagiert habe und Situationen mit meinen Kindern eskaliert sind. Warum?

Weil ich all die anderen Gefühle, die vorher schon da waren, wie genervt oder erschöpft sein, nicht mehr gespürt habe. Ich habe sie ignoriert und übergangen. Ich habe sie nicht beachtet und dementsprechend auch nicht die Bedürfnisse dahinter. Hätte ich sie gespürt, hätte ich gewusst, dass ich im Alltag mehr Ruhe, Unterstützung oder Entspannung gebraucht hätte, um in Balance zu sein.

Manchmal scheint es uns lästig, unsere Gefühle zu spüren. Angst, Wut, genervt sein und all die anderen Gefühle, die wir negativ bewerten. Oft erlauben wir uns aus unterschiedlichen Gründen nicht, sie wahr- und ernst zu nehmen. Dabei sind sie unentbehrlich für dein Wohlbefinden. Sie machen dich und dein Leben erst lebendig. Und sorgen dafür, dass du glücklich sein kannst.

Denn Gefühle sind deine Hauptinformationsquelle für das, was du brauchst, um glücklich zu sein. Sie zeigen dir, welche Bedürfnisse du hast, was dir gut tut und was nicht, wo deine Grenzen sind. Wenn du deine Gefühle versteckst, dich für sie schämst oder sie ignorierst, dann weißt du auch nicht, was deine Bedürfnisse sind.

Und wenn du deine Bedürfnisse weder kennst noch erfüllst, wirst du auf Dauer unglücklich und unzufrieden.

Mein Beispiel zeigt: Je länger du deine Gefühle und damit auch deine Bedürfnisse ignorierst, desto deutlicher werden deine spontanen Empfindungen zeigen, dass etwas im Argen ist. Dass du nicht in Balance bist. Kleine Anlässe reichen dann schon, um starke Gefühlsausbrüche hervorzurufen.

Wie das Wasser im Topf, das überkocht, wenn der Deckel drauf ist und der Druck zu groß wird.

Vielleicht verstehst du irgendwann auch gar nicht mehr, warum du eigentlich latent erschöpft und unglücklich bist, denn deine wahren Gefühle sind schon längst in dein Unterbewusstsein gewandert und du hast keinen Zugriff mehr auf diese.

Es wird also zukünftig auch immer schwerer für dich, deine Bedürfnisse zu spüren und sie dir zu erfüllen.

Möchtest du nicht auch glücklich sein? Dich lebendig fühlen und dein Leben mit deiner Familie genießen? Dich in allen Lebensbereichen ausdrücken und authentisch leben?

Um das zu erreichen ist es daher essentiell, dass du dich (wieder) spürst. Dass du dich deinen Gefühlen stellst und für deine Bedürfnisse einstehst. Und vor allem, dass du erkennst, was dich bislang davon abgehalten hat, damit du langfristige Veränderungen einleiten kannst.

Wenn du dich also mit deinen Gefühlen und Bedürfnissen auseinandersetzen möchtest, um wieder mehr Erfüllung in dein Leben zu bringen, kannst du das in meinem Coaching tun.

Hast du es auch schon erlebt, dass dich Gefühlsausbrüche überrollt haben und du im ersten Moment gar nicht wusstest, wo sie herkamen? Teile deine Erkenntnisse gerne in den Kommentaren.

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